Hallo Freunde,

unser woechentliches Lebenszeichen kommt diesmal aus Campeche, am
Golf von Mexiko gelegen.

Nach der Riviera del Maya (Tulum) mussten wir uns gleich die naechsten Maya-Ruinen "antun".

Als werdende Maya-Experten und Ruinenkenner muss man natuerlich Chichen Itza gesehen haben.

Um dem Rummelplatz, der dort ab 10:30 Uhr beginnt, zu entgehen, haben wir in dem schoenen und von den spanischen Eroberern erbauten Staedtchen Valladolid uebernachtet.
Von hier aus kann man bei fruehem Weckruf in ca. 40 Minuten bei den Ruinen sein und alles in Ruhe erleben.

Sobald die Sonne aufgeht wird es sowieso unglaublich heiss. So wandelt man am besten zwischen den Ruinenstationen von Schatten zu Schatten.
Die weltbekannte Hauptpyramide ist ca. 38 Meter hoch.
Nach den 91 Stufen ergibt sich von der Spitze ein toller Rundblick ueber den Wald und die restlichen interessanten Sehenswuerdigkeiten.
Auch beeindruckend ist die Flora und Fauna, die das Gelaende umgibt (Birdwatching).
Nach 4 Stunden (die Zeit verging rasend schnell) voller Staunen und Schweiss ging es mit dem Bus zur Hauptstadt des Bundesstaates Yucatan mit dem Namen Merida.

Merida ist als Welt-Kulturerbe ausgewiesen und bestaetigt diese Bezeichnung durch wunderschoene koloniale 400 Jahre alte Haeuser und Innenhoefe.
Tolle Stadt! Hier kann man es sich ab Sonnenuntergang gut gehen lassen (vorher ist es zu heiss).
Netter Menschenschlag ... Nachfahren der Maya ... immer freundlich und gerne am feiern.

In Merida haben wir uns für ein par Tage einen VW Kaefer ausgeliehen und uns die naechste interessante Mayastaette mit dem Namen Uxmal angesehen.
Das besondere an Uxmal ist die Runde Bauform der Hauptpyramide, die dem Wind keinen Widerstand leisten soll.
Hier hatten wir wirklich das Gefuehl, in einer einer untergegangenen Stadt zu sein (angeblich haben bis zu 25.000 Menschen hier gelebt).
Die Ruinen hier in der Gegend (danach ging es nach Kabah) werden den Puuc zugeschrieben und sind im Vergleich zu Tulum oder Chizen Itza in einer anderen Stilrichtung erbaut.

Ueber Merida trieb es uns mit 80 km/h und mit wackeligen VW-Bremsen an die Golfkueste. Tausende von gelben Schmetterlingen stellen sich uns in den Weg.
Der naechste Kuestenort bei Merida heisst Progresio und ist am Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel der Meridianer. Der Strand hat ganz feinen braunen Sand und ist etwas verdeckt (Tüten & Co). Einen schönen Sonnenuntergang gibt es aber allemal.

Heute sind wir mit dem Bus nach Campeche (auch Welt-Kulturerbe) gefahren.
Nach einem Regen (hier gibt es teilweise keine Kanalisation) standen die Strassen unter Wasser.
Morgen werden wir Richtung Bundesstaat Chiapas nach Palenque fahren und unsere vorerst letzte Maya-Ruine besuchen, die mitten im Regenwald liegt.

Zeit zum Duschen und um asta luego zu sagen.
Bleibt auch sauber!

Eure
Nachos und Tacos con salsa
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