Ola Freunde,

Brasilia, die Hauptstadt Brasiliens nimmt uns in Empfang.
Diese Stadt wurde in wenigen Jahren aus dem Boden gestampft. Alles dreht sich hier um Autos und Groesse.
Per Pedes erkunden wir diese fussgaengerunfreundliche Stadt und beginnen unsere Tour auf dem Fernsehturm, um einen ersten Ueberblick zu bekommen. Viele Kilometer zu Fuss um Niemeyers Bauobjekte zu sichten.
Runde Formen in Beton gegossen ... erinnert alles etwas an den sozialistischen Baugroessenwahn (Palast der Republick laesst gruessen), obwohl die Bauten eindrucksvoll und im inneren stilvoll sind, gehen sie im Gesamtstadtbild verloren.

Fazit: Auf alle Faelle eine eigenwillige Stadt, die in Erinnerung bleiben wird. Susan hat mehr erwartet.

Manaos:
Direkt im Centro gelegen, koennen wir von unserem Hotel aus das Theatro dos Amazonas sehen. Wir flanieren und schauen uns den Opernsaal an. Viel altes Holz, tolle Dielen ... gerne waeren wir einen Abend als Gast gekommen, aber der Regenwald ruft.

4 Tage Regenwald - Amazonas:
Anfahrt - Treffen der Wasser:
Eine der Atraktionen aus den Reisefuehrern ist das Meeting of the Waters.
Auf mehreren Kilometern sieht man hier im Zusammenfluss des Amazonas helles und kaelteres Wasser an einer sichtbaren Grenze neben dunklerem und waermeren Wasser einher fliessen.
Weiter geht es nach einer Autofahrt ueber die Transamazonika mit dem Speedboot zu unserer Lodge am Juma Lake. Die Fahrt ist rasant und macht verdammt viel Spass.

Die folgenden Aktivitaeten stehen in den naechsten 4 Tagen auf dem Programm:
Vogelbeobachtung, Trecking im Regenwald, Kanufahren, Warten auf den Sonnenuntergang und Aufgang (die beste Zeit), Uebernachtung im Regenald in Haengematten, Besuch und Uebernachtung einer ansaessigen Familie, Kaimanjagd im Dunkeln, Piranhafischen (Ausbeute diesmal: NULL).

Tiere: Kapuzineraffen, Bruellaffen, graue und rosafarbene Delfine, ein Agouti, Tukane, Aras und diverse andere Voegel, die wir bereits im Pantanal gesehen haben.

Fazit: Viel Sonne, viel Wasser, wunde Hintern vom Boot, fruehes Aufstehen, Leben ohne Uhr, viele Eindruecke von einem einzigartigen Lebensraum.

15.7.: Sao Luis:
Wieder stehen wir sehr frueh auf, um den Flieger nach Sao Luis zu erreichen. Einige Stunden fliegen wir ueber ein nicht enden wollendes Regenwaldlabyrinth. Es ist unglaublich wie viel Wasser hier versammelt ist.
Abends treffen wir Jean-Paul und Chantal aus Frankreich, die wir bereits in Manaos kennengelernt haben und sprechen gebrochenes Deutsch, Franzoesisch, Russisch und Englisch ... bei diversen Caiphies wird die Verstaendigung immer einfacher.
Heute relaxen wir im historischen Zentrum dieser Kolonialstadt, die durch die UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Wir freuen uns auf die naechsten Tage in einer Duenen-Wuestenlandschaft im Nationalpark dos Lencois und die darauf folgende Zeit am Strand ... relaxen ist nach soviel Aktion auch angesagt.

Viele Gruesse
Susan und Knut
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