Ola Amigos!

Nachdem wir in Sao Paulo gut gelandet sind, wartet bereits unser Freund Eric auf uns.
Auf der Fahrt kommt uns Sao Paulo entgegen, wie eine surreale Landschft betehend aus Tafelbergen in Beton. Die Skyline reicht soweit das Auge blickt. Unglaubliche 20 Millionen Menschen sollen hier leben.

Waehrend der Fahrt kommen wir auch an den aermeren Vierteln, den Favellas, vorbei.
Die Haeuser sind teilwiese aus Wellblech oder die bereits gehobenere Form des Armseins, aus einfachen kleinen Backsteinen erbaut.

Erics Apartment liegt in einer Seitenstrasse der Geschaeftsmeile Brasiliens (Av. Paulista). Auf dem Weg dahin beschreibt er uns schon die eine oder andere Sehenswuerdigkeit, die an uns vobeirauscht.

Nach dem ersten Fruehstueck in Brasilien machen wir mit Juliana Sao Paulo `unsicher`.
Wir besuchen die Markthallen (Mercado) und die Pinacoteca, bevor wir zum genuesslichen Abdendessen verabredet sind. Im Restaurant Sujinho (uebersetzt: Kleines Schmutziges) gibt es halbe Bueffel gegrillt ... ein extrem purinreiches und leckeres Abendmahl. Die dazu gereichten Caipirinhas ergeben ein sinniges Ensemble und ein Vorgeschmack auf die brasilianische Kueche.

Nun fit im Subwayfahren stuerzen wir uns am naechsten Tag allein in das Abenteuer Sao Paulo. Von der Station Se aus besuchen wir die Catedral da Sé und erkunden das japanische Viertel Liberdade sowie das Zentrum per pedes (viele km).

Fazit Sao Paulo:
Nachts ein gigantisches Lichtermeer, eine Stadt die nie zur Ruhe kommt, ohne Ueberfall ueberstanden.

Genug der Menschenmassen. Eric`s VW Bora bring uns am nächsten morgen Richtung Pantanal westlich in Richtung Grenze Paraquay.
Unser Ziel ist Bonito ... eine 14 stuendige Fahrt durch weites Land mit vielen Rindern.

30.06.2008 Bonito:

Heute klettern wir am Vormittag in die Gruta do Lago Azul. Eine 80 Meter tiefer Einschnitt mit blau reflektierendem See am Grund. Ein imposantes Erlebnis.

Bonito ist vor allem fuer seine klaren Fluesse bekannt. Insbesondere die tropischen Fische und die Unterwasservegetation koennen per Schnnorcheltauchgang bewundert werden.

Am Rio Sucuri versuchen wir unser Glueck und werden nicht entaeuscht.
50 Minuten tauchen wir in eine andere Welt und lassen uns von der Stroemung treiben.
Ein beeindruckendes Erlebnis ... sehr zu empfehlen.

Morgen wartet eine Fazenda (Ranch) im Pantanal (groesstes Suesswassersumpfgebiet der Welt) auf uns. Sofern die Kaimane uns nicht verfruehstuecken, berichten wir im naechsten Newsletter weiter.

Bis dann ... ate logo
Eure Gauchos
Susan und Knut
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