Tag 1: Flug Frankfurt - San Jose über Dallas

Der Flug verläuft recht angenehm. Der Service der Lufthansa ist wiedermal Klasse.
Wenige Wolkenlücken erlauben grandiose Blicke auf die Südspitze Grönlands ... riesige Gletscher breiten sich aus

Zwischenstop in Dallas:
In den USA angekommen, haben wir 1:40 Stunde Zeit, um

- unsere Rucksäcke vom Band zu nehmen ... für einen Zwischenstop sehr ungewöhnlich
- bei der American Airline die Boardingpäse für den Anschlussflug zu holen
- das Gepäck wieder aufzugegeben.
- Bei der Migration unsere Fingerabdrücke (alle) und ein Foto zu hinterlassen
... und um einige Dollars aus dem ATM zu bekommen.

Beim Flug mit AA nach San José kostet vieles extra. Kopfhörer 2$, Dosenbier 6$. Der Service war schwach.
Aber wir sind heile in CR gelandet.

20.00 Uhr abends und der Westteil von San Jose wirkt ie leergefegt.
8 Stunden Zeitunterschied und der Jetlag kann kuriert werden.


Buenas Noches

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2. Tag

Nach einer ersten Nacht frühstücken wir am Pool.
Uns zieht es in die Innentadt, um vor der Mietwagenabholung etwas von der Hauptstadt Costa Ricas zu sehen.
Aufs gerade wohl verlassen wir das Hotel per pedes und nehmen den nächst besten vorbeifahrenden Bus, der ins Centro fährt.
Das Klima ist auf etwa 1000 Meter Höhe sehr angenehm, die Sonne scheint und so lässt es sich gut an.
San Jose ist heute am Sonntag recht ruhig. Alles sehr beschaulich aber nicht überwältigend.
Der 4x4 Mietwagen und ein schwäbischer Badenzer warten schon auf uns.
Thomas von der Moped- und Autovermietug Wild Riders übergibt uns unseren Daihatsu Terios.
Eigentlich steht heute die karibische Küste auf dem Programm, aber da das Wetter einen Blick auf die oft in Wolken
verhüllten Vulkane Irazu und Turrialba ermöglicht, dispunieren wir um und besuchen den Vulkan Irazu.

Ein toller Blick in den grünschimmernden Kratersee belohnt uns für die Anfahrt und das Warten am Eingang des Nationalparks.


Als nächstes Ziel steht die Turrialba Vulcano Lodge in unserem Navi ... und die Fahrt wäre ohne Allrad-Fahrzeug
unmöglich (360 Grad Rundblick Flash).
Ein toller Tripp zwischen saftigen Ackerböden der Vulkanregion, bestellt mit Kartoffeln und allerlei Gemüse,
die Feldwege ein erster Test für Fahrer und Vehikel.
Die Lodge ist der Hammer. Der Vulkan

steht quasi im Garten und alles ist urgemütlich.
Leider ist der Holzofen in unserem Zimmer schon etwas altersschwach ... so ist eines der vier Beine locker.
Als Fausto gerade am anfeuern ist, fällt das Teil um und verteilt die Asche im Raum. Wir sind dann mal
umgezogen.
Gleich geht es zum Abendessen ... morgen geht es per Pferd auf den Vulkan.

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3. Tag

Nach einem kleinen Frühstück ruft uns der Vulkan Turrialba. Um 8:30 Uhr machen wir uns
mit unseren Pferden auf.
Das Wetter ist wechselhaft und frisch. Wir mummeln uns in unsere Regenklamotten und besteigen unsere Pferde.
Ein 2-Stundenritt durch Niesel und wärmere klare Passagen liegen vor uns. Die Wettersituation wechselt im Minutentakt.
Knut: So ungefähr habe ich mir das Auenland Tolkiens vorgestellt. Gärten mit Kartoffeln (Töfften) in hügelhafter Umgebung.
Die Vegetation ändert sich nun ... es wird steiler.


Am Gipfel angekommen klären sich wiedermal schlagartig die Wolkenschwaden auf und geben den Blick
in den Krater frei.

Bis vor kurzen war der Park noch geschlossen, da der Nachbarkrater noch aktiv ist.
Schwefeldüfte kitzeln unsere Nasen.
Der zweite Vulkan am zweiten Tag. Wir geniessen die karge Umgebung. Ein tolles Erlebnis.

Zurück in der Lodge packen wir und fahren an die Karibik nach Cahuita.
Wir finden eine kleine Hütte und geniessen den Abend bei Langusten in Kokossoße und diversen Caiphies.

Morgen früh wollen wir in den hiesigen Nationalpark erkunden.

4. Tag

Bei klarem Sonnenschein betreten wir den Nationalpark von Cahuita.
Dieser relativ kleine NP wurde wegen seines Riffes, das hier an der karibischen Seite in Costa Rica einmalig ist, eingerichtet.
Der einzige Weg verläuft zum größten Teil im Schatten und in unmittelbarer Nähe des herrlich weissen Strandes.

Wir springen in die Wellen ... fantastico.
Auf dem weiteren Weg begegnen uns krabbenfressende Waschbären, die mit ihren Vorderfüßen Krabben
aus ihren Löchern buddeln, sowie eine zweite Kleinbärenart mit langen schmalen Schwanz (verm. ein White nosed Coati).
Im Hintergrund schreien Brüllaffen um die Wette.
Dies ist zweifellos ein paradiesicher Ort.

Nach über 3 Stunden Marsch verlassen wir den Park und finden ein nettes Restaurant mit leckerem Essen,
kaltem Bier und einen Pool, den Knut geich mal zum Abkühlen nutzt.

Der Bus bringt uns zurück.


Bis zum nächsten Bericht
Susi und Strolch

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