5. Reisebericht - Peking

Mit China Air fliegen wir nach Peking und bereits im Anflug sehen wir die riesige Dunstglocke um die Millionenstadt.
Die für die Olympiade erbaute U-Bahn bringt uns angenehm schnell in die Stadt.
Fast jeder ist hier mit seinem Smartphone beschäftigt. Knut erinnert das an die Arkonider aus den ersten Perry Rhodan Ausgaben.
Die ersten Blicke auf Betonsiedlungen, dann entlässt und die Bahn im Zentrum auf der Suche nach unserem Hotel.

Etwas hilflos wird uns von einer netten jungen Frau Hilfe angeboten ... wir kommen darauf zurück.

Wir können ein Taxi stoppen und zeigen den Namen und die Adresse unseres Hotels. Alles klar kann losgehen.Wie sich später herausstellt kann der Taxifahrer scheinbar nicht lesen. Am Ende finden wir das Hotel per eigener Karte und Handzeichen doch noch.

Was uns auffällt, ist die sehr westlich anmutende Atmosphäre. Das Zentrum besteht aus schönen Fußgängerzonen und modernen Einkaufszentren.
Auf dem Abendmarkt finden wir für uns ungewöhnliche Speisen wie gegrillte Maden, Skorpione, Kakerlaken usw.

Alles kein Problem. Wütend macht uns allerdings der Umstand, dass in jedem Restaurant Haifischflossensuppe angeboten wird. Süßwasserschildkröten finden sich ebenfalls auf jeder Karte.



Verbotene Stadt

Kurzum: Wird überbewertet. Sicher einen Besuch wert aber hat uns aufgrund der Menschenmassen und ständigen Wiederholungen nicht viel gegeben.

Da ist die Umrundung der verbotenen Stadt per pedes mit Abstecher auf dem Hügeltempel inkl. Sonnenuntergang ein bleibenderes Event.



Die große Mauer

Die Mauer muss natürlich besucht werden. Telefonisch buchen wir eine Privattour mit Fahrer und Guide und bekommen erste Eindrücke von der chinesischen Denkweise. Es scheint den Regierenden gelungen zu sein über Jahre hinweg einen gewissen Nationalstolz in die Gehirne zu implementieren. Kenntnisse außerhalb Chinas sind nur gefiltert angekommen. Selbst Google spielt da ja mit!
Auf dem Weg zur Mauer besuchen wir diverse Grabstellen ehemaliger Kaiser. Alles ähnelt dem bekannten Bild der Gebäude innerhalb der verbotenen Stadt.

Imposant zieht sich das Mauerwerk über die Bergketten. Lohnenswert!

Auf dem Rückweg fordern wir einen Essenstop ein, der sich auch interessant gestaltet.
Wir sind wohl die ersten fremden Gäste hier. Gegenseitiges Interesse ist vorhanden. Kommunikationsprobleme können durch unseren Guide behoben werden.

Der Trick mit der privaten Teezeremonie

Am Platz des Himmlischen Frieden sprechen uns zwei Damen an. Nach einer Weile der aufgebauten Vertrautheit werden wir eingeladen an einer privaten Tee-Zeremonie bei Freunden teil zu nehmen.

Natürlich wird uns am Ende die richtig satte Rechnung präsentiert (xxx EUR).

Vorsicht Abzocke!

Peking Ente

Wer in Peking weilt muss natürlich auch eine originale Pekingente probieren.

Also reservieren wir uns (Reservierung wird empfohlen) beim bekanntesten Geflügelgriller einen Tisch.
Das Besondere an dieser Ente ist die sehr zarte und knusprige dünne Haut. Diese wird dann in diversen Soßen getaucht und verspeist. Obligatorisch ist das tranchieren der Messermeisters am Tisch.
Fazit: Kann man mal ausprobieren.

Unser Eindruck von Peking: Warum auch immer, aber richtig sympathisch waren uns die Pekinger nicht (bis auf eine Begegnung). Dennoch würden wir gerne mehr von diesem Land kennen lernen.

So long.

Liebe Grüße
Susan und Knut

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