Mabul - Sipadan

Nach den wunderschönen Tagen auf Pompom Island und erfolgreichem Abschluss zum Advanced Diver (Knut) freuen wir uns auf das Highlight vieler Tauchfreunde weltweit.
Die Insel und das Naturschutzgebiet Sipadan wurde einst bereits von Jacques Cousteau entdeckt.
Eventuell erinnert sich der eine oder andere noch an die Entführung des deutschen Lehrerehepaares Wallert?
Sie wurden dort 2000 von islamischen Terroristen entführt und kamen erst nach Monaten wieder frei ... seitdem ist die Armee vor Ort.
2004 wurde die Insel dann zum Naturschutzgebiet erklärt sowie das dortige Touristenresort geschlossen.

Um in Sipadan tauchen zu können, muss man weit im Voraus und gleich mehrere Tage mit einem Tauchunternehmen buchen, um auf die Sipadanliste zu kommen, denn die Zahl der Taucher ist streng reglementiert.
4 Tage buchen (um einen Tag in Sipadan tauchen zu können) wir bereits im April bei den Scuba Junckies, die auch ein kleines Schildkrötenprojekt betreiben (hier noch einmal der Link zu unserem Meeresschildkröten Schutz Projekt in Nicaragua).
Wir buchen bereits Monate im Voraus die beste Unterkunft (VIP Air-con Room) an der Stirnseite zum Strand.
Reihenendhaus auf Mabul - Scuba Junkies
Das Resort ist eher für junge Leute ausgelegt, unsere Unterkunft ist wirklich nett, das Essen mehr Fastfood,
die Bar ist flauschig (auch wenn es einmal kein Bier gab).
Das Tauchen in Mabul selbst bei schlechter Sicht und ordentlicher Strömung ist mehr ein Trübes paddeln am Sandboden ... nicht wirklich erhebend.
Wir sehen ein Seepferdchen und mehrere Schildies.
Seepferdchen auf Mabul Schildie auf Mabul
Viele Tauchgänge in Mabul selbst werden es daher nicht.

Ein Inselrundgang zeigt uns die Struktur der Insel.
Die Resorts verteilen sich auf die verschiedenen Strände und nehmen teilweise auch größere Bereiche der Insel ein.
Mabul

Neben der Unterkunft der Scuba Junkies leben die heimatlosen Boatpeople, ohne Pass und ohne Rechte in ärmsten Verhältnissen. Eine weitere Siedlung legaler Einheimischer mit Schule sieht da schon idyllischer aus.
Hier haben wir auch entspannte Menschen gesehen.

Aber nun zum Höhepunkt unserer Tauchtage - Sipadan.

Mit dem Boot geht es ca. 40 Minuten nach Sipadan Island. Die Insel liegt wie eine Perle im Meer.
Sipadan - Ziel der Begierde vieler Taucher weltweit
Wir haben an diesem Tag ca. 8 Tauchboote gesehen (limitierte Taucherzahl). Nur zum Mittagessen und relaxen geht es kurz an Land.
Ansonsten ist der Tag straff geplant: 4 Tauchgänge an einem Tag!
Die folgenden Plätze auf Pulau Sipadan haben wir betaucht:

  • Barracuda Point:

Unglaublich viele Barrakudas und Jackfische- immer umgeben von Weißspitzen-Riffhaien, Schildkröten und weitere Korallenanwohner - uns bleibt echt die Luft weg (Knut muss bereits nach 37 Minuten wieder hoch, vor lauter Aufregung)

  • Hanging Gardens:

Wieder viele Riff Haie und ein unglaubliches Treiben. Jackfische, Barakudas, Schildies, Tolle Korallen - wow!
Teilweise starke Strömung!

  • Tauchgang ins Blau:
Unsere Gruppe entschließt sich zu einem Tauchgang in tiefere Gewässer mit dem Versuch einen Wal Hai zu treffen - Wieder einmal (nach Kenia und auch im Jahr darauf in Honduras 2013) will uns dieser Riese nicht reffen.
  • The Drop Off
Zum Abschluß nochmal ein entspannter Tauchgang mit vielen Eindrücken und Staunen.

Sipadan Sipadan Barrakudas

Fazit-Sipadan: Unglaublich! Keine Worte! Unser Divespot-Nr. 1 bislang. Danach kommt Apo Island.
4 Tauchgänge an einem Tag sind überraschend machbar.

Die letzten Tage in Borneo lassen wir relaxt vergehen und freuen uns auf den Abschluss unserer Reise in Kuala Lumpur.

Kuala Lumpur

Überraschend positiv erscheint uns KL in diesen Tagen. Knut war schon 1995 hier ... es ist grüner und moderner geworden.
Ein langer Stadtrundgang zu den Petrona Towers und zum Fernsehturm verschaffen einen ersten Eindruck der Metropole.

Kuala Lumpur - Petronas Towers Kuala Lumpur - Fernsehturm

Chinatown:
Chinatown empfängt uns mit seinem Treiben zur Abendstunde. Hier kann man lecker chinesisch an den Straßenrestaurants speisen.
Kuala Lumpur - China Town Kuala Lumpur - China Town
Von den angebotenen Produkten lassen wir uns vor Allem von den Uhren 'blenden' und schlagen zu. Während Knuts Uhr bereits am nächsten Tag getauscht werden muss und nach wenigen Wochen hinüber ist, läuft Susan Chronometer bis heute (Februar 2014) fehlerfrei. 

Ein Besuch des Vogelparks ist ebenfalls empfehlenswert:

Kuala Lumpur - Vogelpark Kuala Lumpur - Vogelpark

Dinner auf der Drehplatfrom - unser Hotel bietet auf der obersten Etage eine Besonderheit. So genießen wir ständig wechselnde Perspektiven bei einem leckeren Wein inkl. Abendmahl.
Als wir mit dem Taxi zum Flughafen fahren und noch einmal die Eindrücke


Fazit Borneo:

Land und Leute aber vor allem die Natur (immer noch) sind eine Reise wert.
Leider sind fast alle Regenwälder verschwunden ... Palmöl wohin man schaut. Dennoch haben wir den Besuch bei den Iban sehr genossen!
Die Touren in den Nationalparks waren ebenfalls klasse!

Kinabatangan River zum Birdwatchen und wegen der Langnasenaffen ein Muss - ebenso bietet das Tabin Wildlife Centre aufgrund seiner Lage in mitten von Palmöl-Plantagen und der am Rande verlaufenden Straße tolle Einblicke beim Wildwechsel!

Wirklich toll war es auf PomPom Island und der Tauchtag auf Sipadan Island - neben den Galapagos Inseln und dem Kilimanjaro einer der Höhepunkte unseres Natur-Erlebens.

Liebe Grüße an alle Reiseverückte und Freunde
Susan und Knut Nickol

Zum Seitenanfang