2. Reisebericht 2014: Slovenien (Predelpass, Bovec/Socca, Vresic-Pass, Adria/Piran)

Sloweneien - Soca-Tal / Triglav Nationalpark
Kaum haben wir den Predelpass überquert, nimmt uns die smaragdgrüne Soca in ihren Bann.

Predelpass Soca

Der alles beherrschende Bergfluss dominiert auch die große Talfläche und wird die nächsten Tage bei fast allen Aktivitäten unser Begleiter sein.

Zum ersten Mal kommt der umgebaute Minicamper zum Einsatz. Schnell ist der Pavillon davor aufgebaut, Tisch und Stühle platziert.

Camping-Küche Der Minicamper

Der Opel Combo steht mit seinem Hintern im "Vorzelt", das Bett im Auto ist bereitet ... alles ganz kuschelig. Vom Zeltplatz aus eröffnet sich ein Blick in die steilen Bergwände.

Die Julischen Alpen sind äußerst lieblich und die Gegend in ihrer schlichten Schönheit begeistert.

Mit diversen Ausflügen entlang der Soca inklusive eiskaltem Badevergnügen verbringen wir die Zeit. Der Boca-Wasserfall und kleine Europäische Alpenveilchen erfreuen uns Naturfans. Eine kleine Wanderung am Vrsic-Pass und der Besuch der Siphonquelle der Soca, runden den letzten Tag im Triglav Nationalpark ab.
Die letzten Meter zu dieser fast gruselig gelegenen Karstquelle müssen über einen ausgesetzten Weg am Drahtseil absolviert werden. Nicht ganz unkritisch aber sehr lohnenswert.

Ausgesetzte Stelle auf dem Weg zur Soca-Quelle

Dann erblickt man in einem Felsspalt das tief schwarzblaue Auge, aus dem das Wasser emporsteigt.


Sie Soca-Quelle

Das Museum in Kobarid informiert uns über die Gegend und über das Gebirgskampfgeschehen hier während des ersten Weltkrieges. Krasse Eindrücke, brutale Bilder.

Die Gegend um Bovec ist insgesamt sehr empfehlenswert für Naturliebhaber und auch Paddelfreaks.

Adria - wir kommen
Nach den leckeren Forellen der Julischen Alpen bekommen wir Lust auf Seafood - Piran scheint uns hierfür geeignet.

Leider ist Hochsaison und Wochenende, so sind 90% der Unterkünfte bereits gebucht. Ein Anruf im Hostel Val und wir haben wenigstens ein Dach über dem Kopf und ein Doppelstockbett zum Schlafen. Jugendherbergsgefühl, aber die tolle Lage inmitten der Altstadt entschädigt für alles.
Piran ist ein nettes slowenisches Städtchen, auf einer Landzunge, die in die Adria reicht. Italienisches Ambiente mit Campanile.

Wir verbringen die Zeit in den engen mittelalterlichen Gassen der Altstadt oder springen kurz ins kühlende Nass, direkt an der Promenade mit den vorgelagerten riesigen Steinen.

Hauptplatz in Piran  

Und tatsächlich, wer hätte es gedacht: Seafood-Restaurants ohne Ende.

Wir treffen Olga aus Madrid und den Schwaben Thomas und verbringen zwei sehr nette gemeinsame Abende mit interessanten Gesprächsthemen.

(ZU)viele Menschen sind auf den Promenaden und Plätzen unterwegs ... vielleicht sollte man hier besser zur Vor- oder Nachsaison stranden.

Dennoch kann uns Piran entzücken! Übrigens Piran ist relativ autofrei. Der Combo bleibt draußen in einer Tiefgarage. Kofferschleppen und Stadtbus sind angesagt, zumindest für uns Individualreisende.

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