2017 Südwest USA

Der Reisebericht liegt teilweise handschriftlich, teilweise digital vor und wird sukzessive fertig gestellt.

  • Las Vegas:

Die ersten Tage akklimatisieren wir im Flamingo direkt am Strip. Als wir abends das Hotel verlassen können wir nicht glauben, welche Temperaturen herrschen.
Bei 42 °C finden wir einen mittelmäßigen Italiener um die Ecke (Battista's Hole In the Wall)  und schleichen uns dann wieder ins kühle Hotel zurück.

Las Vegas ist einfach verrückt - absolut künstlich und für den einfachen Zeitvertreib konzipiert. Und dennoch faszinierend.
Man kann sich nicht entziehen. Negative und positive Gedanken im ständigen Wechsel.

Wir strollen durch diverse Hotels, beobachten und staunen.
Lecker essen wir im Mon Amie Gabie direkt unter dem Eiffelturm.

Wir freuen uns auf unseren Mietwagen - unser roter Hyundai Santa Fe ist eine halbe Kategorie größer als gebucht. Alles gut!

  • Über den Hoover Damm nach Kingman
Wir treffen unseren Freund Dennis in Boulder City. Die Freude ist groß, denn zuletzt haben wir uns  2013 in Nicaragua gesehen.
Nach einem kurzen Besuch am Hoover Damm treffen wir auch seinen Vater und seine german shepards.
Dennis rüstet uns mit diversen Camping-Utensilien aus. Nach kurzem Bogenschießen und Bewunderung seiner alten US-Schlitten mit Fotosession richten wir uns für eine Nacht ein.
Abends genießen wir gemeinsam ein typisches amerikanisches Dinner mit leckeren Rindfleisch-Variationen. 
  • Auf der Route 66 über Sedona nach Flagstaff

Wir starten relativ zeitig von unserem Freund und haben so genügend Zeit unser Tagessziel Flagstaff zu erreichen.
Auf der Route 66 Richtung Seligman machen einen Stop im Road Kill Cafe. Schnell kommen wir mit den locals und anderen US-Touris ins Gespräch. Alles sehr nett gemacht.
Hier hätten wir im Nachhinein gerne einen der leckeren Burger gegessen!

Auf dem Weg nach Sedona müssen wir über eine kleine Gebirgskette und kommen durch das schöne Jerome mit leicht mediterranem Flair.

  • Durch das schöne esoterische Tal von Sedona - wir tanken Energie an einem Vortex Wirbel
Bei der Vorbereitung unserer Reise ist uns die schöne Talebene von Sedona aufgefallen. 
Auf den Bildern machte es den Eindruck eines kleinen fruchtbaren Monument Valleys. Zudem soll es dort an einigen Stellen Energiewirbel (Vortex) geben, die aus dem Boden kommen und diverse heilende Wirkungen haben sollen. Am einfachsten ist der Vortex am Flughafen erreichbar – ein Fels auf einer Anhöhe mit wunderbarer Aussicht. In wenigen Augenblicken sind wir bereits oben angekommen. Und tatsächlich erscheint uns dieser Ort etwas Magie auszustrahlen. Wir lassen uns nieder und lassen den Vortex-Wirbel einwirken. Einige Anwesende hinterlassen teilweise einen kränklichen Eindruck und scheinen hier Genesung zu erhoffen. Egal – der Blick und der Ort ist jedenfalls wunderbar.
Auf der weiteren Fahrt in den Norden kommen wir durch grüne Schluchten mit netten Campingplätzen vorbei. 
Abends kommen wir in Flagstaff an und essen im motivierten kleinen Pizzicletta mit Bier aus der Nachbarbrauerei (beides empfehlenswert).
  • Grand Canyon

Nun verlassen wir die Route 66 in Richtung Grand Canyon auf der US 180. Die Vegetation wird wieder etwas grüner. Es geht leicht bergauf und wir gleiten zwischen Nadelwald und Grünflächen entlang … uns beschleicht fast etwas Wildwest-Feeling, als wir die alleinstehenden Häuser in der Weite verteilt erblicken. Je höher wir kommen, umso kleiner und vertrockneter werden die Bäume.
Am Straßenrand liegt kostbares Brennmaterial. Wir sammeln ein wenig Holz in der Hoffnung auch am Lagerfeuer eines Campgrounds dieses Wildwestgefühl zu erleben.
Die grüne Vegetation wandelt sich wieder in eine Steinwüste, als wir auf die US64 treffen. Kurz vor dem Grand Canyon kaufen wir in Tusayan einige Kleinigkeiten und betreten dann den Grand Canyon NP. Am Parkeingang wird der Jahres Nationalpark-Pass (Annual Pass) erstanden. Eine gute Investition, da wir noch weitere Nationalparks auf unserer Reise besuchenn werden.
Als wir am Rand des GC ankommen, hat es gerade geregnet und auch der Himmel ist zugezogen. Die Ergebnisse der Fotosession sind daher weniger farbenfroh als erhofft.
Immer wieder machen wir an den diversen Aussichtspunkten Halt und blicken in den riesigen Canyon. Ab und an kann man den Colorado River erblicken. Grandios!

  • Kurzer Stop am Nayajo National Monument
  • Horseshoe Band – Page – Antilope Canyon
    Fotosession am Horseshoe Band und Übernachtung im netten Page Boy Motel.
    Unterwegs im Slot Canyon Upper Antilope Canyon.
  • Canyon de Chelly: White House Trail
      Ursprünglich war geplant im Canyon de Chelly am Spider Rock Campground zu übernachten.
      Aufgrund der Hitze und der frühen Tageszeit wurde es dann ein Tagesabstecher. Der Campground hatte uns auch nicht eingeladen, obwohl der indianische Eigentümer einen netten Eindruck machte.
      Das liebliche friedfertige Tal strahlt etwas Besonderes aus. Von der Straße bieten sich immer wieder tolle Einblicke in den fruchtbaren Canyon und mit seinen Ruinen der hier ehemals ansässigen Anastasi, wie beispielsweise am White House Overlook.
    Eine Tour per Pferd oder Jeep startet am Eingang des Canyons und ist sicherlich eine gute Art den Canyon kennen zu lernen. Aber wir wählen den einzigen geh-baren Abstieg ins Tal, den White House Ruins trail. Die 400 Hm sind  auch mittags mit Wasser machbar und der Weg führt wunderschön durch die rote Felswand. Im Canyon sind es danach nur wenige Minuten zum White House? Wir nehmen die Ruhe dieses Ortes auf … es gefällt uns sehr hier.
  • Übernachtungen in Cortez
Am 12.Juli 2017 kommen wir hier im Super 8 unter - das Standard Motel wurde tags zuvor gebucht. Man erhält auch zu den Hauptreisezeiten kuzrfristig eine Bleibe.
Das beste Thai-Restaurant unserer Reise fanden wir auch hier - das Thai Cortez ist empfehlenswert.
  • Mesa Verde
In den Wänden der Canyons im 'Grünen Tisch' befinden sich die imposanten Felsenbehausungen der ursprünglichen Einwohner dieser Gegend. Im guten Museum kann man sich im Kinosaal bereits mit Infos berieseln lassen oder die ausgestellten Exponate in den Glasvitrinen bestaunen.
Am Parkeingang sucht man sich eine der geführten und genau getimeten Touren aus und fährt danach zu den weitläufigen Ruinen. Wir haben zwei Touren gebucht - unabhängig vom Ranger - haben uns beide Stätten sehr beeindruckt. Auf alle Fälle empfehlenswert und informativ!
  • Moab
Moab liegt wie ein grünes Band in der durstigen Gegend, in der früher auch Uran abgebaut wurde. Auf einem Hügel liegt heute das Restaurent Sunset Grill, welches von einem hemaligen Uran-Millionär für seine Familie gebaut wurde und heute als Restaurant beim Sundowner seinem Namen volle Ehre macht. Empfehlenswerter Ausblick. Die Speisen waren auch gut.
Von Moab aus startet man üblicherweise in den tollen nahegelegenen Arches Nationalpark - so we do.
  • Arches NP

Der Arches NP empfängt uns bei bestem Wetter - endlich verspricht das Licht ein par tolle Fotos.
Hier sollte man ein oder zwei kleine Wanderungen machen und vieeeel Wasser mitführen! Unabhängig von den teilweise riesigen Steinbögen ist die ganze Gegend Sehenswert.
Über das Offroad-Erlebnis mit einem SUV und den staunenden US-Amerikanern, die uns mit ihren riesigen 4x4 entgegen und zu Hilfe kamen, berichten wir hier nicht weiter.

  • Fahrt durch den Capitol Reef NP
Die Fahrt quer durch das Land nach Westen durch das Capitol Reef ist beeindruckend. Sicher kann man auch hier einige Tage verbringen und die Umgebung erkunden. Aber wir haben mittlerweile sehr viel Steine gesehen.
Und da noch einige Steine vor uns liegen, genießen wir einfach die Fahrt durch diese tolle Landschaft und machen heute Meter gut.
  • Bryce Canyon
  • Zion NP
  • Fire NP - Fire Wave
Auf dem Weg nach Westen besuchen wir kurz den schönen Fire NP, der auch bequem von Vegas aus besucht werden kann. Es soll hier eine besondere Felsformation mit eigenartigen Streifen geben.
Die sogenannte Fire Wave verspricht tolle Fotos. Doch auch hier haben wir wieder etwas Pech mit dem verhangenen Himmel. Dennoch sind wir beindruckt und machen einigermaßen gelungene Bilder.
  • Übernachtung in Virgin River
    Casino Abend an der Staatsgrenze Nevadas
  • Übernachtung in Pharumb Nugget Casino
    Casino Abend an der Staatsgrenze Nevadas
  • Death Valley
Wir starten in Pahrump vom 'Nugget Hotel and Casino' Richtung Death Valley.
In Shoshone machen wir einen kurzen Abstecher im kleinen feinen Shoshone Museum. Ältere Damen führen dieses Museum mit interessanten Infos zur Geschichte (Siedler und Shoshone-Indianer) und zur Geologie. Um eine Spende wird gebeten.
In der gegenüberliegenden überteuerten Tankstelle werden ein par Gallonen nachgefüllt – das Death Valley sollte man besser mit Wasservorrat und vollem Tank durchfahren - die Strecke zieht sich.
Im Badwater Basin bei !86 m unter Null! steigen wir bei nur 48 Grad Celsius kurz aus. Die leichte heiße Briese lässt die Augen schon nach kurzer Zeit austrocknen. Kein gemütlicher Ort. Doch der Blick in das salzig weisse Valley ist beindruckend.
Wir nehmen gerne eine kleine Schlaufe zur Artist Pallette – eine richtige tolle kleine neu asphaltierte Einbahn-Achterbahn-Straße, die bei all dem Auf und ab Spaß macht.
Am Zabriskie-Point können tolle Fotos der faltigen Hügel geschoßen werden aber am nächsten Halt bekommen wir große Augen.
Denn am Dante‘s View kann man wunderbar ins Death Valley blicken … im Hintergrund sieht man schon die Sierra Nevada.
  • Mono Lake: Fotosession

Die bizarren Kalktuff-Formationen werden gerne von Fotografen besucht, doch der natronhaltige Mono Lake stellt ausserdem ein einzigartiges Refugium dar. 
Eine unvermutete Tierwelt, angefangen von kleinen endemischen Krebsen bis zu einer Fliegenart, die sich unter Wasser aufhalten kann, sind hier nebst wenigen anderen aber dafür sehr häufig verkommenden Lebewsen ansässig.

  • Yosemite: Zelten und Wandern 

Egal mit wem wir vorher über den Yosemite NP gesprochen haben - alle waren begeistert.
Mit dieser Erwartung schlängeln wir uns den Tioga Pass hinauf. Der Pass ist aufgrund der vielen Schneefälle erst am 29. Juni geöffnet worden.
Wie wir erfahren, sind leider viele Campgrounds auch wegen der Schneeschmelze unter Wasser und wir finden am Ende - mit viel Glück und etwas Überzeugungsarbeit - wieder auf der Pass-Straße einen Platz - alle Campgrounds sind belegt!

Die nächsten Tage verbringen wir mit wandern und staunen - tolle Wälder, Felsen, Panoramen!
Abends kommt auf 2000 Hm am Lagerfeuer ein gewisses Feeling auf und das Essen wird für die nacht bärensicher verstaut.
Frühblüher, Schneefelder und ein Bach inklusive!

  • Bodie: Fotosession
Wer sich in den USA aufhält, sollte sich mal eine der sogenannten Geisterstädte anschauen. Da wir uns in Kalifornien in Richtung Norden nach Westen bewegen, liegt Bodie auf dem Weg.
Diese alte Bergbau-Stadt ist als Freiland-Museum locker in einem halben Tag besuchbar und bietet bei schönem Wetter tolle Blicke und Bilder!
  • Carson City: Übernachtung
Die Hauptstadt Nevadas beitet sich als Zwischenstop an. On the Fly buchen wir das günstige Motel `Days Inn Carson City` (Zimmer sind ok).
Der klassische Fleischtempel `Red’s Old 395 Gril`, geht auch als Maschinenmuseum durch und es gibt viel fürs Auge und den Magen - kann man mal machen.
  • Sacramento: 2 Tage
  • Fahrt durchs Napa Valley – HW no.1 nach San Francisco
  • San Francisco: 4 Tage
  • Pacific Grove
  • Morro Bay
  • Las Vegas

Die Bilder unserer Reise sind aber bereits fertig:

phoca thumb m DSC00425 Antilope Canyon

phoca thumb m P1060364 Canyon de Celly

phoca thumb m P1060882  Bryce Canyon

phoca thumb m IMG 20170725 151505 California mix

Fire Wave Fire Wave

Bodie Bodie

Grand Canyon Grand Canyon

phoca thumb m P1050926 Horseshoe Band

Mesa Verde Mesa Verde

phoca thumb m P1060311 Monument Valley

phoca thumb m IMG 20170705 173706 Las Vegas

phoca thumb m 1070056 Death Valley

Yosemite NP Yosemite NP

Zion NP Zion NP

phoca thumb m DSC00845 On the road

phoca thumb m 1060722 Arches NP

phoca thumb m DSC01138 San Francisco





 

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