2017 Südwest USA

Unsere 5-wöchige Reise startet und endet in Las Vegas. Mit unserem gemieteten SUV machen wir eine große ACHT, die zuerst entlang der Route 66 nach Osten durch Nevada und Arizona führt.
Danach geht es nördlich nach Utah und wieder westlich über Nevada nach Kalifornien über das Death Valley und den Yosemite NP.
Über Carson City, Sacramento und San Franzisco versuchen wir den teilweise gesperrten HWY No.1 Richtung LA.
Danach schließt sich die Runde wieder in Las Vegas.

 Die folgende Karte mit allen hinzugefügten interessanten Orten (Hotels, Campgrounds, National Parks etc.) können Sie in Google-Maps öffnen:

usa 2017

  • Grand Canyon
  • Canyon de Celly
  • Antilope Canyon
  • Horseshoe Band
  • Monument Valley
  • Mesa Verde
  • Arches NP
  • Bryce Canyon
  • Zion NP
  • Fire NP
  • Death Valley
  • Mono Lake
  • Yosemite NP
  • Carson City
  • Sacramento
  • San Francisco
  • HW No 1 ...  Pacific Grove und Morro Bay -> Las Vegas

Noch nie sahen wir so viele Steine und Felsen in einzigartiger Form und Umgebung, Natur von Wüste bis Küste und interessante Städte.
Ein Highlight folgte dem Anderem!


  • Las Vegas:

Die ersten Tage akklimatisieren wir im Flamingo direkt am Strip. Am ersten Abend können wir nicht glauben, welche Temperaturen herrschen.
Bei 45 °C finden wir einen mittelmäßigen Italiener um den Block (Battista's Hole In the Wall)  und schleichen uns dann wieder ins kühle Hotel zurück.

Las Vegas ist einfach verrückt - absolut künstlich und für den einfachen Zeitvertreib konzipiert. Und dennoch faszinierend.
Man kann sich nicht entziehen. Negative und positive Gedanken im ständigen Wechsel.

Wir strollen durch diverse Hotels, beobachten und staunen.
Lecker essen wir im Mon Amie Gabie direkt unter dem Eiffelturm am Strip.

phoca thumb m IMG 20170705 173706Las vegasLas vegas

Wir freuen uns auf unseren Mietwagen - unser roter Hyundai Santa Fe ist eine halbe Kategorie größer als gebucht. Alles gut!

  • Über den Hoover Damm nach Kingman

Unser Freund Dennis wartet in Boulder City auf uns. Die Freude ist groß, denn zuletzt haben wir uns 2013 in Nicaragua gesehen (siehe Meeresschildkröten Schutz in Nicaragua).
Nach einem kurzen Besuch am Hoover Damm treffen wir auch seinen Vater und seine German Shepards.
Dennis rüstet uns mit diversen Camping-Utensilien aus. Nach kurzem Bogenschießen und Bewunderung seiner alten US-Schlitten mit Fotosession richten wir uns für eine Nacht ein.
Abends genießen wir gemeinsam ein typisches amerikanisches Dinner mit leckeren Rindfleisch-Variationen. 

Hoover Damm mit DennisDennis car collectionDennis car collection

  • Auf der Route 66 über Sedona nach Flagstaff

Relativ zeitig starten wir von unserem Freund und haben so genügend Zeit unser Tagessziel Flagstaff zu erreichen.
Auf der Route 66 Richtung Seligman machen wir einen Stop im Road Kill Cafe. Schnell kommen wir mit den Locals und anderen US-Touris ins Gespräch. Alles sehr nett gemacht.
Hier hätten wir im Nachhinein gerne einen der leckeren Burger gegessen (das Motto 'we grill what you kill' ist nicht ganz ernst gemeint)! 

Auf dem Weg nach Sedona müssen wir über eine kleine Gebirgskette und kommen durch das schöne Jerome mit leicht mediterranem Flair.

  • Durch das schöne esoterische Tal von Sedona - wir tanken Energie an einem Vortex Wirbel
Bei der Vorbereitung unserer Reise ist uns die schöne Ebene von Sedona aufgefallen. 
Auf den Bildern machte es den Eindruck eines kleinen fruchtbaren Monument Valleys. Zudem soll es dort an einigen Stellen Energiewirbel (Vortex) geben, die aus dem Boden kommen und diverse heilende Wirkungen haben sollen. Am einfachsten ist der Vortex am Flughafen erreichbar – ein roter Sandstein-Fels auf einer Anhöhe mit einer wunderbaren Aussicht. In wenigen Augenblicken sind wir bereits oben angekommen. Und tatsächlich erscheint uns dieser Ort etwas Magie auszustrahlen. Wir lassen uns nieder und lassen den Vortex-Wirbel einwirken. Einige Anwesende hinterlassen teilweise einen kränklichen Eindruck und scheinen hier Genesung zu erhoffen. Egal – der Blick und der Ort ist jedenfalls wunderbar.
Auf der weiteren Fahrt in den Norden kommen wir durch grüne Schluchten mit netten Campingplätzen vorbei. 
Abends kommen wir in Flagstaff an und essen im motivierten kleinen Pizzicletta mit Bier aus der Nachbarbrauerei (beides empfehlenswert).
  • Grand Canyon

Nun verlassen wir die Route 66 in Richtung Grand Canyon auf der US 180. Die Vegetation wird wieder etwas grüner. Es geht leicht bergauf und wir gleiten zwischen Nadelwald und Grünflächen entlang … uns beschleicht fast etwas Wildwest-Feeling, als wir die alleinstehenden Häuser in der Weite verteilt erblicken. Je höher wir kommen, umso kleiner und vertrockneter werden die Bäume.
Am Straßenrand liegt kostbares Brennmaterial. Wir sammeln ein wenig Holz in der Hoffnung auch am Lagerfeuer eines Campgrounds dieses Wildwestgefühl zu erleben.
Die grüne Vegetation wandelt sich wieder in eine Steinwüste, als wir auf die US64 treffen. Kurz vor dem Grand Canyon kaufen wir in Tusayan einige Kleinigkeiten und betreten dann den Grand Canyon NP. Am Parkeingang wird der Jahres Nationalpark-Pass (Annual Pass) erstanden. Eine gute Investition, da wir noch weitere Nationalparks auf unserer Reise besuchen werden.
Als wir am Rand des GC ankommen, hat es gerade geregnet und auch der Himmel ist zugezogen. Die Ergebnisse der Fotosession sind daher weniger farbenfroh als erhofft.
Immer wieder machen wir an den diversen Aussichtspunkten Halt und blicken in den riesigen Canyon. Ab und an kann man den Colorado River erblicken. Grandios!

Grand Canyon

    • Kurzer Stop am Nayajo National Monument

Wir nehmen die schöne Nebenstrecke entlang eines kleinen Canyons und machen einen kurzen Abstecher am Navayo National Monument, verweilen aber nicht länger.

  • Horseshoe Band – Page – Antilope Canyon

Eine Fotosession am Horseshoe Band sollte man auf jeden Fall einplanen!
Sehr beeindruckend wenn man am Rand der Schlucht steht und nicht ohne Grund ist diese hufeisenförmige Canyon-Schleife ein häufiges Hintergrundbild auf vielen PC's.
In ca. 20 Minuten kann man die Schlucht vom staubigen Parkplatz aus erreichen. Dennoch ist es sinnvoll ein wenig Wasser dabei zu haben.

Die Übernachtung im netten Page Boy Motel mit Pool und Dinner in Page schließen diesen grandiosen Tag ab.

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    • Slot Canyon: Upper Antilope Canyon

Unser nächstes außergewöhnliches Ziel ist der Antilope Canyon. Am Kartenschalter wird schnell klar, daß wir noch Zeit haben, um in Page im Supermarkt einige Einkäufe zu machen.
Der Wasservorrat muß bei den hohen Temperaturen aufgefüllt werden.
Ein Besuch des Canyons läuft wie folgt ab: Karte kaufenund schauen, wann es startet (Wartezeiten!), Sammeln der Gruppe (ca. 15 Personen) und langsame Annährung an den Canyon.
Hier folgend klare Instruktionen was man darf und was nicht. Danach geht es eine Metall-Leiter hinab in den Canyon.
Es ist schon beeindruckend, wie die roten ausgewaschenen bizarren Wände im Spiel des Lichts immer wieder neue Formen bilden und Emotionen wecken.

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        • Monument Valley

In dieser szenischen Umgebung planen wir die Übernachtung am Campground. Wir hatten allerdings nicht mit dem Sandsturm gerechnet, der am Nachmittag über den sandigen Zeltplatz fegte.
Es machte sich wieder einmal bezahlt, dass ich unser Zelt mit zusätzlichen Abspannseilen versehen habe und diese auch ordentlich befestigt hatte.

Allerdings hatten wir viel Sand im Zelt und Mund. Dafür war der Blick in das Valley vom Zelt unschlagbar!

Ein Ritt durch das Valley macht richtig Spaß. Man sollte ab und an mal aussteigen und ein par Meter um die Felsen gehen, um die Kulisse besser zu erspüren.
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      • Canyon de Chelly: White House Trail
        Ursprünglich war geplant im Canyon de Chelly am Spider Rock Campground zu übernachten.
        Aufgrund der Hitze und der frühen Tageszeit wurde es dann ein Tagesabstecher. Der Campground hatte uns auch nicht eingeladen, obwohl der indianische Eigentümer einen netten Eindruck machte.
        Das liebliche friedfertige Tal strahlt etwas Besonderes aus. Von der Straße bieten sich immer wieder tolle Einblicke in den fruchtbaren Canyon und mit seinen Ruinen der hier ehemals ansässigen Anastasi, wie beispielsweise am White House Overlook.
 Canyon de Celly
    Eine Tour per Pferd oder Jeep startet am Eingang des Canyons und ist sicherlich eine gute Art den Canyon kennen zu lernen. Aber wir wählen den einzigen geh-baren Abstieg ins Tal, den White House Ruins Trail. Die 400 Hm sind  auch mittags mit Wasser machbar und der Weg führt wunderschön durch die rote Felswand. Im Canyon sind es danach nur wenige Minuten zu den White House-Ruinen. Wir nehmen die Ruhe dieses Ortes auf … es gefällt uns sehr hier.
  • Übernachtungen in Cortez
Am 12.Juli 2017 kommen wir hier im Super 8 unter. Das Standard Motel wurde tags zuvor gebucht. Man erhält auch zu den Hauptreisezeiten kurzfristig eine Bleibe.
Das beste Thai-Restaurant unserer Reise fanden wir auch hier - das Thai Cortez ist empfehlenswert.
  • Mesa Verde

In den Wänden der Canyons im 'Grünen Tisch' befinden sich die imposanten Felsenbehausungen der ursprünglichen Einwohner dieser Gegend. Im guten Museum kann man sich im Kinosaal bereits mit Infos berieseln lassen oder die ausgestellten Exponate in den Glasvitrinen bestaunen.
Am Parkeingang sucht man sich eine der geführten und genau getimten Touren aus und fährt danach zu den weitläufigen Ruinen. Wir haben zwei Touren gebucht - unabhängig vom Ranger - haben uns beide Stätten sehr beeindruckt. Auf alle Fälle empfehlenswert und informativ!

Mesa VerdeMesa VerdeMesa Verde

  • Moab
Moab liegt wie ein grünes Band in der durstigen Gegend, in der früher auch Uran abgebaut wurde. Auf einem Hügel liegt heute das Restaurant Sunset Grill, welches von einem ehemaligen Uran-Millionär für seine Familie gebaut wurde und heute als Restaurant beim Sundowner seinem Namen volle Ehre macht. Empfehlenswerter Ausblick. Die Speisen waren auch gut.
Von Moab aus startet man üblicherweise in den tollen nahegelegenen Arches Nationalpark - so we do.
  • Arches NP

Der Arches NP empfängt uns bei bestem Wetter - endlich verspricht das Licht ein par tolle Fotos.
Hier sollte man ein oder zwei kleine Wanderungen machen und vieeeel Wasser mitführen! Unabhängig von den teilweise riesigen Steinbögen ist die ganze Gegend Sehenswert.
Über das Offroad-Erlebnis mit einem SUV und den staunenden US-Amerikanern, die uns mit ihren riesigen 4x4 entgegen und zu Hilfe kamen, berichten wir hier nicht weiter.

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  • Fahrt durch den Capitol Reef NP
Die Fahrt quer durch das Land nach Westen durch das Capitol Reef ist beeindruckend. Sicher kann man auch hier einige Tage verbringen und die Umgebung erkunden. Aber wir haben mittlerweile sehr viel Steine gesehen.
Und da noch einige Steine vor uns liegen, genießen wir einfach die Fahrt durch diese tolle Landschaft und machen heute Meter gut.
  • Bryce Canyon
Die wunderschöne kleine Wanderung - einmal quer durch den Bryce Canyon - können wir nur empfehlen!
Bryce CanyonBryce CanyonBryce Canyon
  • Zion NP
Sehr beeindruckende Felsberge!
Hier war es uns allerdings zu heiß und total überlaufen. Nach einer Nacht und einem kurzem Ausflug sind wir weiter gereist.
  • Fire NP - Fire Wave

Auf dem Weg nach Westen besuchen wir kurz den schönen kleineren Fire NP, der auch bequem von Vegas aus besucht werden kann. Es soll hier eine besondere Felsformation mit eigenartigen Streifen geben.
Die sogenannte Fire Wave verspricht tolle Fotos. Doch auch hier haben wir wieder etwas Pech mit dem verhangenen Himmel. Dennoch sind wir beindruckt und machen einigermaßen gelungene Bilder.

Fire WaveP1060972Fire Wave

  • Übernachtung in Virgin River
    Für die nächste Übernachtung bietet sich eines der günstigen Casinos in Nevada an. Diese liegen meist an der Grenze zum nächsten State.
    Wir nutzen das gleich zweimal aus. Ein Casino Abend in Virgin River und einmal an der anderen Staatsgrenze in Pharumb.
  • Übernachtung in Pharumb Nugget Casino
    Casino Abend an der Staatsgrenze Nevadas.
  • Death Valley

Wir starten in Pahrump vom 'Nugget Hotel and Casino' Richtung Death Valley.
In Shoshone machen wir einen kurzen Abstecher im kleinen feinen Shoshone Museum. Ältere Damen führen dieses Museum mit interessanten Infos zur Geschichte (Siedler und Shoshone-Indianer) und zur Geologie. Um eine Spende wird gebeten.
In der gegenüberliegenden überteuerten Tankstelle werden ein par Gallonen nachgefüllt – das Death Valley sollte man besser mit Wasservorrat und vollem Tank durchfahren - die Strecke zieht sich.
Im Badwater Basin bei !86 m unter Null! steigen wir bei nur 48 Grad Celsius kurz aus. Die leichte heiße Briese lässt die Augen schon nach kurzer Zeit austrocknen. Kein gemütlicher Ort. Doch der Blick in das salzig weiße Valley ist beindruckend.
Wir nehmen gerne eine kleine Schlaufe zur Artist Pallette – eine richtige tolle kleine neu asphaltierte Einbahn-Achterbahn-Straße, die bei all dem Auf und ab Spaß macht.
Am Zabriskie-Point können tolle Fotos der faltigen Hügel geschossen werden aber am nächsten Halt bekommen wir große Augen.
Denn am Dante‘s View kann man wunderbar ins Death Valley blicken … im Hintergrund sieht man schon die Sierra Nevada.

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  • Mono Lake: Fotosession

Die bizarren Kalktuff-Formationen werden gerne von Fotografen besucht, doch der natronhaltige Mono Lake stellt außerdem ein einzigartiges Refugium dar. 
Eine unvermutete Tierwelt, angefangen von kleinen endemischen Krebsen bis zu einer Fliegenart, die sich unter Wasser aufhalten kann, sind hier nebst wenigen anderen aber dafür sehr häufig verkommenden Lebewesen ansässig.

  • Yosemite: Zelten und Wandern 

Egal mit wem wir vorher über den Yosemite NP gesprochen haben - alle waren begeistert.
Mit dieser Erwartung schlängeln wir uns den Tioga Pass hinauf. Der Pass ist aufgrund der vielen Schneefälle erst am 29. Juni geöffnet worden.
Wie wir erfahren, sind leider viele Campgrounds auch wegen der Schneeschmelze unter Wasser und wir finden am Ende - mit viel Glück und etwas Überzeugungsarbeit - wieder auf der Pass-Straße einen Platz - alle Campgrounds sind belegt!

Die nächsten Tage verbringen wir mit wandern und staunen - tolle Wälder, Felsen, Panoramen!
Abends kommt auf 2000 Hm am Lagerfeuer ein gewisses Feeling auf und das Essen wird für die nacht bärensicher verstaut.
Frühblüher, Schneefelder und ein Bach inklusive!

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  • Bodie: Fotosession

Wer sich in den USA aufhält, sollte mal eine der sogenannten Geisterstädte besuchen. Da wir den Yosemite NP wieder im Osten verlassen und uns erst nach Norden bewegen, liegt Bodie auf dem Weg.
Diese alte Bergbau-Stadt ist als Freiland-Museum locker in einem halben Tag besuchbar und bietet bei schönem Wetter tolle Blicke und Bilder!

BodieBodieBodie

  • Carson City: Übernachtung
Die Hauptstadt Nevadas bietet sich als Zwischenstopp an. On the Fly buchen wir das günstige Motel `Days Inn Carson City` (Zimmer sind ok).
Der klassische Fleischtempel `Red’s Old 395 Gril`, geht auch als Maschinenmuseum durch und es gibt viel fürs Auge und den Magen - kann man mal machen.
  • Sacramento: 2 Tage
Relativ unbekannt ist, dass Sacramento die Hauptstadt Kaliforniens ist.
Die schöne Stadt bietet auf jeden Fall genügend Sehenswertes für ein oder zwei Tage.
Schöne Villen, Parks, und ein kleiner Touribezirk mit Saloons und ein nettes Klima laden ein.
  • Fahrt durchs Napa Valley – HW no.1 nach San Francisco
Natürlich wollen wir auch ein kalifornisches Weingut besuchen oder zumindest einen Tropfen verkosten. Das Napa Valley, mit Ortsnamen wie Zinfandel, ist also unser nächstes Ziel.
Nach dem Erwerb der edlen Tropfen bewegen wir und dich den Berg in Richtung Westen an den Pazifischen Ozean und schlängeln uns dann auf dem Highway No.1 nach San Francisco.
  • San Francisco: 4 Tage

Die schwierige Hotelsituation in San Francisco mit eigenem Auto lösen wir, in dem wir ein Motel in der Stadt buchen. Die meisten Hotels haben keine eigenen Parkplätze und so muss der PKW auf kostenpflichtigen Parkplätzen weit ab von der Unterkunft abgestellt werden. Das Alexis Park Hotel liegt nicht in der allerbesten Gegend, aber die scheint es in SF nach unseren Erfahrungen nicht zu geben. Das Motel ist sauber, liegt zentral und war aus heutiger Sicht eine gute Wahl. Wir können sowohl die Öffentlichen und auch unseren SUV bequem einsetzen. Die nächsten Tage erkunden wir die teilweise nebelige Stadt und besuchen die Golden Gate Brücke, das Hafenviertel inkl. Pier 39, die Painted Ladies, eine Hippie-Ausstellung im Golden Gate Park, die Innenstadt inkl. China Town, springen in die offene Straßenbahn und auch die berühmte kurvige Lombard Street wird abgefahren.

San FranciscoSan FranciscoSan Francisco

  • Pacific Grove bei Carmel

Nach schöner Fahrt entlang der kalifornischen Küste erreichen wir Carmel - Clint Eastwood war hier einst Bürgermeister.
Die Villen stehen teilweise in Pinienwäldern versteckt ... hier kann man auch einen kostenpflichtigen schönen Weg befahren. 
Uns zieht es an die etwas natürlichere schöne Küste - das Asimolar Inn ist m. E. ein Konferenz Hotel, doch zur Ferienzeit sind hier auch Familien unterwegs.
Die spartanischen sauberen, aber in die Jahre gekommenen Zimmer sind in kleineren Komplexen verteilt. Allerdings liegt das Asimolar Inn direkt an der Küste - ein riesen Vorteil für Naturfreunde.
Ein Besuch der interessanten Küste und des Strandes lohnt sich. See-Otter, Seehunde (Harbour Seals genannt) diverse Seevögel und auch eine besondere Fauna in den Dünen sind hier zu erwähnen.
Wir dinieren schön im Fandango Restaurant, einem Italiener, im netten Örtchen.

  • Morro Bay

Der Highway No. 1 ist leider in weiten (und den schönsten) Abschnitten gesperrt. Die Fahrt nach Morro Bay führt daher erst übers Land, vorbei an Ölfeldern und wird erst wieder an der Küste neblig.

Das Sandpiper Inn ist ein günstiges und symphathisches Motel - wir haben sogar etwas Meerblick.
Morro Bay hat einen eigenen Charme, fast wie in einer Londoner Hafengegend gibt es den industriellen Teil mit einem Kraftwerk inkl. Fish and Chips.
Auf der anderen Seite kann Moro Bay mit einer vorgelagerten Sanddüne, Seehunden und netten Kneipen punkten.
Der im Meer liegende große Morro-Rock ist jedenfalls der Blickpunkt - für einen Zwischenstopp auf jeden Fall gut.


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  • Las Vegas

Vier Wochen später (jetzt Anfang August) scheint das Klima in Vegas ein wenig angenehmer. Nach unseren Erfahrungen in zwei Casinos während der Reise haben wir etwas Lust am Zocken gefunden - wenn auch nur am Automaten. Drinks inklusive.
Zum Abschluss treffen wir noch einmal unseren Freund Dennis wieder. Alle kommen im Flamingo unter - ein schöner Abend. 
Am Flughafen kann man sehr bequem den Wagen abgeben, wenn man eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat.
Alles cool.

Fazit:

Tolle Natur! Immer wieder steht man vor unglaublichen Panoramen.
Die Menschen sind sehr entspannt.
Tolles Reiseland ohne Stress und mit dem Gefühl der Freiheit. Im Juli teilweise sehr heiß! Wir kommen wieder.

Tipps:

Auf jeden Fall ist es sinnvoll eine mobile SIM-Karte vor der Reise zu bestellen, die dann während der Reise einsetzbar ist.
So kann die Hotelbucherei während der Reise günstig und schnell durchgeführt werden.
Der NP-Jahres Pass ist ebenfalls sinnvoll, wenn man mehrere Nationalparks besuchen möchte. 
Der Zion NP war im Sommer sehr überlaufen und eigentlich nicht zu empfehlen.
Las Vegas kann im Sommer auch nachts leicht über 45 Grad Celsius haben.


Die Bilder zur Reise:

phoca thumb m DSC00425 Antilope Canyon

phoca thumb m P1060364 Canyon de Celly

phoca thumb m P1060882 Bryce Canyon

phoca thumb m IMG 20170725 151505 California mix

Fire Wave Fire Wave

Bodie Bodie

Grand Canyon Grand Canyon

phoca thumb m P1050926 Horseshoe Band

Mesa Verde Mesa Verde

phoca thumb m P1060311 Monument Valley

phoca thumb m IMG 20170705 173706 Las Vegas

phoca thumb m 1070056 Death Valley

Yosemite NP Yosemite NP

Zion NP Zion NP

phoca thumb m DSC00845 On the road

phoca thumb m 1060722 Arches NP

phoca thumb m DSC01138 San Francisco