Sawadie khrap, sawadee khap,

unser Reisebericht laesst diesmal etwas laenger auf sich warten, denn wir relaxen bereits am Beach von Ko Samui. Eine gewisse Traegheit hat Einzug in unser Dasein gehalten und die Zeit fuehlt sich hier anders an.

Zuletzt meldeten wir uns vom Mekong ... was seit dem geschah:

Susan's Wunsch mit einem Longboat ueber den Mekong zu schippern wird in Chiang Khan moeglich. Der Weg (eine schoene Strecke immer in Ufernaehe) fuehrt uns mit vielen Eindruecken des noch urspruenglichen Landesteils weiter entlang des Flusses nach Nong Khai. Die einzige Bruecke, die den Mekong ueberspannt (die Friendshipbridge), verbindet hier Thailand mit Laos.
Der Fisch des braunen Flusses schmeckt lecker... aber der Sueden ruft. Nach Apfelkuchen und Bienenstich bei Carsten, geht es am naechsten Morgen auf den Friendshiphighway zur alten Khmer-Ruine ins kleine Staedtchen Phimai. Am Nachmittag geniessen wir die grosse Tempelanlage aus dem 11.-13. Jahrhundert. Danach suchen wir den Schatten des groessten Baums in Thailand auf (ein 300 Jahre alter Ficus mit ca. 2000 qm Flaeche).

Der Khao Yai Nationalpark - unser naechstes Ziel soll sich zum Highlight der bisherigen Reise mausern.

Bereits auf dem vierstuendigen Treck durch den Urwald finden wir Elefantenspuren und -Exkremente. Nach dem beruehmtem Wasserfall, bekannt aus dem Film "The Beach" und Grundreinigung inklusive Ablegen der Anti-Blutegel-Stulpen, brechen wir in Richtung Bangkok auf.
Unverhofft kreuzt dann ein wilder Dickhaeuter unseren Weg.
Von unserer Anwesenheit eher weniger begeistert, gestaltet sich die Begegnung nicht ganz ungefaehrlich. Fasziniert beobachten wir den Angriff auf ein anderes Fahrzeug ... der Fahrer beschleunigt aber noch rechtzeitig und entkommt (Video wird nachgeliefert). Danach verkruemelt sich der Bulle ins seitliche Dickicht und wir koennen das beeindruckende Tier aus naechster Naehe beobachten.

Im spaeteren Verkehrsdschungel von Bangkok und dem bei Knut beliebten Linksverkehr gestaltet sich die Hotelsuche in Flughafennaehe (auch ohne Dickhaeuter) als nicht ganz stressfrei ... aber am Ende doch erfolgreich.

Mit einer Boeing 717 duesen wir am 7. August in 45 Minuten nach Ko Samui und treffen hier Susan's Schwester Karolin und Freund Michael.
Die Hoehepunkte der naechsten Tage lesen sich wie aus einem Reisemagazin:
Relaxen am Beach, leckeres Seafood, relaxen, Drinks am Strand und ausnahmsweise dann mal wieder relaxen. Das Leben kann hier auf der Insel hart sein.
Eine Abwechslung bietet ein Tagesausflug in den Ang Thong Marine Nationalpark inklusive Schnorcheln und einer Kajaktour.

Die 2-Tagestour zur Inselerkundung mit dem Jeep fuehrt unser Quartett am ersten Abend zum Lamai-Beach an die Ostkueste.

Schlaflos in Eddie-Town:

Wir beziehen Quatier in den Paradise-Bungalows (Nomen est Omen) fuer 6 Euro die Nacht ... fuer Karo und Micha gibt es die Ueberaschungs-Honeymoon-Suite.
Nach leckerem White-Snapper und King Prawns geht es zur Nachtruhe ... fuer Susi und Strolch zumindest.
Nach mehrstuendigen Kampf und Direktangriff auf Karos Unterwaesche mit Eddie, der tangotanzenden Kakerlake und seiner 4 Mann-Kombo, raeumen die beiden das Feld und wachen bis zum Morgen am Beach.
Trotz leichter Benommenheit des Duo's geniessen wir den Suedstrand bei Ebbe und fahren ueber das hoehergelegene Landesinnere, vorbei an Nathon, der 'Hauptstadt' Ko Samuis und lassen den Tag gemuetlich ausklingen.

Die Fischwelt Ko Tau(ch)'s warten morgen auf Susan und Knut.

Bis zum naechsten Bericht gruessen wir alle Freunde und Interessierte
Susi und Strolch
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