Der älteste Reiseblog Deutschlands - Fotos, Bilder und Informationen aus über 20 Jahren
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von Susi und Strolch

Massai Schule - Unterricht im Ziegenpferch
Massai Schule - Unterricht im Ziegenpferch

Jambo,

unser erstes Lebenszeichen senden wir aus Arusha, Tansania am Fusse des Mount Meru.
Die ersten acht Tage liegen hinter uns. Zuerst besuchen wir den Tarangire Nationalpark mit dem Jeep.

Info zur Buchung und Preisgestaltung einer Jeep-Safari - egal in welchem Afrikanischen Land

Wir haben vor der Reise im Internet eine Agentur in Arusha angeschrieben ... alles problemlos und mit authentischen Begleiter (Fahrer und Koch/Guide für den Lengai). 
Je nach Geldbeutel:
Man muss sich im Vorfeld überlegen, welche Unterkünfte man auswählt ... denn hier kann die preisliche Schraube angesetzt werden ... wenn man es etwas günstiger haben möchte.
Teuer -> günstig
- Eine Logde im Park ist teurer als
- ein komfortable Zelt-Camp ... dieses ist teurer als eine
- Safari mit eigenen Zelten und Koch oder
- Unterkünfte außerhalb der Parks.
Wenn man beim Sundowner Tiere beobachten kann, ist das natürlich eine bleibende Erinnerung.


In der aktuellen Trockenzeit ist dieser Park aufgrund des Tarangire-Rivers eine relativ gruene Gegend und viele Tiere migrieren hierher.
Wir erleben viele Elefanten, Maasai-Giraffen, Steppenzebras, Impalas, Kaffernbueffel, Warzenschweine, Gnus, Strausse,
Kirk-Dikdik's ... alles relativ hautnah.
Knut's kurzer Abstecher auf das WC führt zu einer Attacke auf das Lunchpaket durch die ansässige Paviantruppe.
Susan, in Literatur vertieft, kann sich nicht zur Wehr setzen.

Sehr eindrucksvoll - gespenstig fast wirken die vielen Baobabs (Affenbrotbaeume), die zur Zeit unbelaubt sind
und das Bild dieses Nationalparks prägen.

Wir übernachten in der schönen Tarangire-Safari-Lodge über dem Fluss gelegen ... ein herrlicher Blick.

Der nächste Morgen startet mit einem Game-Drive durch den Park und wir brechen anschließend zum Ngorongoro NP auf.

Mto Wa Mbu (dad wo die Mücken sind) - Bild von Reise-Notizen.de
In Mto Wa Mbu (da wo die Mücken sind) 

In Mto Wa Mbu treffen wir unseren Koch Winna, der uns mit unserem Fahrer Silvano die nächsten Tage begleiten wird.

Ngorongoro Nationalpark
Der erste Blick in den Krater ist gigantisch. Eine Schüssel von etwa 20x16 km. Wieder müssen wir unser Lunch verteidigen ... diesmal gegen herabstürzende Milane.
Noch am selben Tag treffen wir neben alten Bekannten im Krater auf Thomson-Gazellen, Hyänen, Grant-Gazellen, Flusspferde,
Löwen und Flamingos.
Einen weiteren Angriff auf unsere Nahrungsvorräte erfolgt nachts ... den im Zelt befindlichen Äpfeln kann ein Warzenschwein wohl nicht widerstehen und hinterlässt seine Spuren an der Zeltwand. Wir sitzen im Zelt und staunen über das Gezerre an unserer Unterkunft.

Bei unserem zweiten Gamedrive im Ngorongoro-Krater sehen wir eines der 13 verbliebenen Nashörner sowie ein weiteres großes Löwenrudel. Die riesige Caldera erscheint uns wie ein Zoo ... hier sind allerdings die Besucher hinter Gitterstäben bzw. in den Overlandern unterwegs.

Trecking im Ngorongoro Hochland
Nachmittags machen wir uns auf den Weg zum Startpunkt unserer Trecking-Safari, die in einer kleinen Massai-Siedlung mit dem Namen Nainokanoka beginnt.
Noch am selben Abend besteigen wir den kleineren Vulkan mit dem Namen Olmoti und genießen den Blick über diese außergewöhnliche Gegend, dem Rift Valley.
Nach einem netten Plausch am Lagerfeuer mit einheimischen Massai genießen wir das leckere Abendessen im Zelt, da es kurz zu regnen beginnt.

Lager am Empakai-See
Unser Lager am Empakai-Krater

Am nächsten Tag fahren wir zum Startpunkt unseres Trecks und treffen hier eine fitte und nette Familie aus Belgien (Johann, Monique, Tine und Wilhelm), die uns die nächsten Tage begleiten.

Zuerst erwandern wir den Rand des Vulkans Empakai und machen einen kurzen Abstecher zum natronhaltigen Kratersee wo wir auf Flamingos, Paviane und Diadem-Meerkatzen treffen.

Am Empakai-See
Der Empakai-Krater

 

Da wir am nächsten Tag einen langen Weg vor uns haben, freuen wir uns am Lagerfeuer nach einem Bier auf die kuscheligen Schlafsäcke.
Vom Empakai geht es weiter ins Rift Valley durch die Maasai-Steppe und machen Halt in der Massai-Gemeinde Naiyobi.
Hier ist gerade Markttag ... die Maenner handeln mit Tieren ... die Frauen mit Mais, Schmuck und Stoffen.
Unbeschreibliche Eindruecke einer fremden Welt nehmen wir mit.
Auf dem weiteren Weg besuchen wir einen Kindergarten ... wo normalerweise Ziegen hausen wird hier Unterricht gehalten.
Wir dürfen kurz am Unterricht teilhaben und genießen die Nationalhymne Tansanias.
Diese Momente werden wir wohl nie vergessen.

Out of Afica - unsere Campsite an diesem Abend ist wie aus einem Hollywood-Streifen entnommen:

Am Empakai-See

 

Schirm- und Fieberakazien prägen die bergige Landschaft und wir dürfen einen fantastischen Sonnenuntergang genießen. Die jungen Massai sind neugierig stellen sich an die Zelte und sehen uns zu. Dann beginnen Sie ihren typischen Singtanz ... vermutlich sind wir nicht die Ersten, die hier rasten und Sie erhoffen sich ein kleines Trinkgeld? Dieser Frage sind wir aber nicht auf den Grund gegangen.

Am nächsten Morgen können wir einen genaueren Blick auf den Ol Doinyo Lengai geniessen oder vielmehr unsere nächste Herausforderung erahnen. 

Der Lengai nähert sich langsam
Der Lengai nähert sich langsam

Dieser aktive Vulkan steht wie im Bilderbuch erhaben über der Ebene.
Die Massai glauben dort ihren Gott beheimatet zu wissen.

Durch die sengende Glut des Rift Valley erreichen wir unseren Jeep und fahren in das Camp in der Nähe des Lake Natron. Die Vorbereitungen für den Vulkanaufstieg werden getroffen.

Lengai-Besteigung
23:30 Uhr: Aufstehen
00:00 Uhr: Abfahrt zum Startpunkt
00:30 Uhr: Beginn des Aufstiegs (1600 Höhenmeter stehen uns bevor), extrem steil, teilweise klettern, hart aber machbar.
05:15 Uhr: Ankunft am Kraterrand (2700 m)
06:30 Uhr: Sonnenaufgang - wir erleben eine grandiose Mondlandschaft mit aktiven Kegeln.
Es stinkt nach Schwefelgasen und wir können die hellgraue Lava begutachten. Im Morgengrauen wird eine unwirkliche Umgebung deutlich. Sogenannte Kones, die wie rauchende Zipfelmützen aus dem erkalteten Lava bis zu 4 Meter emporschauen und dann die Sonne am Horizont mit einem unglaublichen Blick über den Rand der Caldera-Platte ins Rift-Valley. WOW!
07:30 Uhr: Abstieg ... und was für einer!

Die Cones auf der Caldera-PLatte des Oldoinyo Lengai
Die Cones auf der Caldera-PLatte des Ol doinyo Lengai

Die nächsten 3,5 Stunden sind die härtesten Meter bergab, die wir bislang hinter uns gebracht haben.
Weitere Info's zur Besteigung:

Der Abstieg beginnt
Hier beginnt der Abtstieg, der es in sich hat.

Noch am selben Tag besuchten wir kurz den Lake Natron und brechen zum Manyara NP auf.
Abends gehen wir mit unserem Team (Silvano und Winna) zum African Barbecue aus. Wir können nicht erkennen, dass hier gezielte Stücke ausgewählt werden. Es erscheint so, als würden die Tansanier das Fleisch einfach so aus dem Tier zu schneiden.

Beim Gamedrive durch den Lake Manyara NP treffen wir diesmal auf Land-Hippos, da ihnen scheinbar das Wasser zu kalt wurde.
Der wasserreiche Park bietet vielen Vögeln Schutzraum, auch einige unserer Zugvögel machen hier Halt.

Nach unserem heutigen Ruhetag wartet der Kilimanjaro ... hofft für uns das Beste!

Susan und Knut

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